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Einen offiziellen Namen hat die Ansiedlung Orenburg eigentlich niemals erhalten und geführt. Bald hieß sie Dejewer, bald Orenburger Ansiedlung, während sie von den Russen Djejewskij Ucastok genannt wurde.
Nach der Neuordnung 1917 führte sie den Namen Uraner Wolostj. Am 30. Mai 1927 wurde die Uraner Wolostj aufgehoben. Die deutsche Dörfer wurden dem Pokrower Rayon angeschlossen. Die ehemalige Wolostj wurde als Kitschkasser Podrayon genannt. Nach Beschluß von Ende 1932 wurden die deutsche Dörfer als deutscher Kickasser Rayon benannt. Eine Zeitung "Stalins Weg" in deutscher Sprache wurde herausgelassen. Die Kolchosen wurden wieder in jedem einzelnen Dorf gegründet.
1931-1932 wurden die Kirchen geschlossen.
1930-1933 drei Entkulakisierungen durchgeführt, wobei 45 Familien das Vermögen und den 9 Geistlichen das Wahlrecht entnommen war.
1938 wurde der Deutsche Kitschkaskij Rayon aufgelöst.
Am 20 März 1942 wurden aus 14 deutschen Dörfern des Perewolozkij Rayon 432 Männer in die Trudarmee einberufen und alle nach Korkino, Gebiet Tscheljabinsk geschickt. Am 12. November 1942 wurden die Frauen in die Trudarmee einberufen. Sie kamen zu den Bauobjekten in Orenburg, Orsk und Nowotroizk. Es wurden aus 14 Dörfern 310 Frauen und Mädchen einberufen. Außer der Frauen wurden ältere Männer und Jungen einberufen, die nach Orsk oder Molotov kamen. Insgesamt wurden aus 14 Dörfern etwa 120 Jungen und Männer älteren Jahrgangs abgeholt. Etwa 20-23% der Bevölkerung wurde in die Trudarmee mobilisiert.
Zu Alexandrowskij Rayon Gebiet Orenburg gehören die Dörfer: Chortiza, Petrowka, Kanzerowka, Kamenka, Djejewka, Nikolajewka, Fjodorowka, Romanowka.
Zu Perewolozkij Rayon Gebiet Orenburg gehören: Pretoria, Karaguj, Suworowka, Tschernoosero, Kamyschewka, Seljonoje, Kitschkass, Dolinowka, Kubanka, Rodnitschnoje, Stepanowka, Alissowo.
zur Liste aller Kolonien bei Orenburg
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Die Familienlisten sind von den Behörden der Uraner Wolost' Orenburger Gouvernement im Jahr 1923 zusammengestellt worden. Diese Listen wurden für jedes Dorf einzeln geschrieben. Für jedes Dorf finden Sie hier alle Namen der Familienväter (oder -mütter) und die Nachkommen (bis zum Stand von 1923!). Die Listen sind sehr ausführlich gemacht und erzählen über die Herkunft, Geburt und Tod der Einwohner der Orenburger Kolonien noch vor dem Jahr 1923.
Familienforscher sollten aber beachten, daß die Listen nur für 1923 gültig sind. Wenn ihre Vorfahren z.B. 1924 schon im anderen Ort gelebt haben, so kann man das nicht anhand unserer Daten nachvollziehen. Da die Dokumente aus dem Orenburger Staatsarchiv stammen, haben wir die Daten ins Deutsche übersetzen müssen und sie für das Internet bearbeitet. Die Kopien der originalen Dokumente befinden sich bei uns im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.
Aliessovo Familiennamen der Ansiedler um 1923
Chortiza, Nr.1 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Deevka, Nr.5 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Dobrovka, Nr.11 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Dolinovka, Nr.9 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Fedorovka, Nr.7 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Kamenka, Nr.4 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Kamyschovoye Familiennamen der Ansiedler um 1923
Kanzerovka, Nr.3 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Karaguy Familiennamen der Ansiedler um 1923
Kitschkas, Nr.12 (fehlt) Familiennamen der Ansiedler um 1923
Klubnikovo (fehlt) Familiennamen der Ansiedler um 1923
Kubanka (fehlt) Familiennamen der Ansiedler um 1923
Lyubimovka Familiennamen der Ansiedler um 1923
Nikolaievka, Nr.6 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Petrovka, Nr.2 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Pogornoye Familiennamen der Ansiedler um 1923
Pretoria, Nr.14 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Rodnitchnoye, Nr.10 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Romanovka, Nr.8 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Sabangul Familiennamen der Ansiedler um 1923
Selonoye Familiennamen der Ansiedler um 1923
Stepanovka Familiennamen der Ansiedler um 1923
Suvorovka, Nr.13 Familiennamen der Ansiedler um 1923
Tschornoye Osero Familiennamen der Ansiedler um 1923
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